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FORMEL R-1000


Die Klasse der Inboardrennboote hat ihren Ursprung in der Klasse HR-1000, also der historischen Rennboote bis 1000 ccm. Allerdings ist von Historie in der Formel R-1000 fast nichts mehr zu spüren. Die Boote sind in der Spitzengruppe kaum älter als zwei bis drei Jahre, einziges Manko, die Motoren dürfen nicht jünger als 10 Jahre sein. Das bedeutet aber nicht, dass die Teams nicht jede Menge Hightech in ihren Rennbooten einbauen. So haben sich in den vergangenen Jahren die Geschwindkeiten drastisch erhöht. Heutzutage erreichen diese Boote fast spielend 150 km/h. Und auch die Aerodynamik spielt mehr und mehr eine Rolle, so finden sich an dem einen oder anderen Boot kleine Zusatzflügel, um den Renner nicht abheben zu lassen. Die Boote sind sogenannte Dreipunkter, das bedeutet, das Boot hat bei Höchstgeschwindigkeit an drei Punkten Kontakt zum Wasser. Zum einen mit dem Heck und mit den beiden so genannten Tatzen, links und rechts am Boot. Auch in dieser Klasse beginnen sich, wie es in der Formel 500 schon seit einigen Jahren üblich ist, geschlossene Cockpits durchzusetzen. Die Motoren befinden sich im Gegensatz zu den Außenbordrennbooten im Inneren der Boote hinter dem Fahrer. Eingesetzt werden mehr und mehr Viertakt-Motorradmotoren, aber auch Zweitakt-Jetskimotoren sind im Fahrerfeld zu finden.
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