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Zum Ende der Seite springen EM Wochenende steht bevor in Traben-Trarbach
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Flom Flom ist männlich
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Dabei seit: 05.11.2008
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EM Wochenende steht bevor in Traben-Trarbach Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das wichtigste vorne weg. Trotz all dem Regen und den Unwettern sagt Roland Olschimke der sportliche Leiter der Veranstaltung: "Alles gut, keine Unwetter, kein bedrohliches Hochwasser, zurzeit passt alles“. Er könne jedoch die Aufregung die durch ganz Deutschland greift verstehen und versichert „vom Pegelstand her ist im Moment noch Luft, wir erwarten jedoch die nächsten Tage sinkende Pegel“.




Schauen wir zurück, das erste Rennen der Saison in Brodenbach ist bereits Geschichte. Die ADAC-Cup und ADAC-Masters Klasse ist bereits erfolgreich in die neue Saison gestartet. Während in der ADAC-Cup Klasse Denise Weschenfelder vorne weg fuhr war man bei der ADAC-Masters Klasse erstaunt wer sich dort auf Platz zwei setzte. Maximilian Stilz, letztes Jahr noch in der ADAC-Cup Klasse Meister geworden mit einer überragenden Leistung. Keiner hatte ihn bis Samstagmittag so richtig auf der Favoritenliste. Doch der junge Baden-Württemberger und sein Team wussten wie man überraschen kann. „Ich bin mit dem Setup sehr zufrieden gewesen. Es war alles perfekt eingestellt. Danke noch einmal an mein Team“ so Stilz. „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass wir auf Anhieb um die vorderen Positionen kämpfen würden“. Tatsächlich musste man sich nur Nikita Lijcs geschlagen geben. „Wir werden trotz des gelungenen Saisonauftaktes versuchen das Boot noch mehr zu optimieren um noch besser zu werden“. Trotz des Erfolgs gibt man sich realistische Ziele. „Die Ambitionen sind für dieses Jahr nur die Deutsche Meisterschaft der ADAC-Masters Klasse zu fahren um Erfahrung zu sammeln“. Was nächstes Jahr ist, so hat man dort einiges in Planung.




In Traben-Trarbach startet die DM der Klasse O-350. Der Dessauer Mario Alex geht neben Ingo Hepner an den Start. Alex sei bereits sehr gespannt auf das Rennen und sagte das es bei ihm einige Änderungen gibt. „Ich wurde im VRP-Factory Team aufgenommen und darf nun neben Massimo Rossi in der Formel 250 fahren“. Neben der 250ziger Klasse ist man mit Manuel Zambelli in der F-125 und Marian Jung in der F-500 vertreten. „Alles starke und erfolgreiche Piloten“ so Alex. Nach der Konkurrenz befragt - antwortet er: „es wird schon ein erstes echtes Kräftemessen“. Doch der Dessauer gibt sich zuversichtlich: „die Unterstützung vom VRP-Team war zu den Trainings sehr gut und der neue Motor läuft prima. Für Traben-Trarbach habe ich ein gutes Gefühl. Dort hatte ich vor zwei Jahren meine erste Führungsrunde“. Hoffen wir das er das Gefühl auch aufs Wasser bringen kann.




Nach dem im letzten Jahr Reinhard Gebert das Ende seiner R-1000-Laufbahn verkündet hat, ist in dieser Klasse alles offen. Oder doch nicht? Peter Heibuch, Lars Katzorke, Patrick Zdralek, … alles klangvolle Namen aus dem letzten Jahr und alle waren bereits in der Garage am Boot tüfteln. Genauso wie Steffen Dusel, der sein Comeback im Motorbootrennsport an diesem Wochenende feiert. Zugleich ist es eine Premiere für Dusel da es sein erstes Rennen in der R-1000 ist. „Es ist eine Sucht und die lässt sich nicht nur durchs zuschauen stillen“. Der 43ig jährige gibt sich jedoch bei den Zielen kleinlaut: „Das Ziel ist es dieses Jahr möglichst ohne Ausfälle durch zu fahren“. Er fährt das alte Boot von Marcel Löffler, welches im letzten Jahr von Ulf Stute pilotiert wurde. „Es soll ein recht gutmütiges Boot sein, denn ich konnte bisher leider nichts testen“. Ohne einen Trainingskilometer startet Dusel also in die Saison. Steffen Dusel hofft auf Hilfe der anderen Teams, denn schließlich „gibt es genug alte Hasen in dieser Klasse mit einer Unmenge an Erfahrung“. Das dieser Zusammenhalt in der Klasse noch gelebt wird, sieht man Jahr für Jahr auf dem Rennplatz. Das Team sei „Jung, Dynamisch und hoch motiviert“. Es werden dieselben bekannten Gesichter der letzten Jahre sein. Es hat sich einiges getan in der Zeit zwischen seinem letzten Rennen und dem bald beginnenden. „Gerade was den technischen Fortschritt angeht, gab es gewaltige Schritte“. Leider musste Steffen Dusel jedoch feststellen „dass das Starterfeld kleiner geworden ist“. Die Vorfreude auf das grüne Licht in Traben-Trarbach ist aber bereits riesengroß.
„Mit der Aufregung hält es sich in Grenzen, ich denke das kommt aber noch“.




In der Klasse bis 500 ccm, wo es ebenfalls um die Europameisterschaft in Traben-Trarbach geht, haben sich die Favoritennamen in den letzten Jahren kaum bis gar nicht geändert. Marian Jung, Attila Havas, Guiseppe Rossi - alles bekannte Namen. Um ganz vorne mit zufahren muss man jedoch an den dreien vorbei. Dass das möglich ist hast der Ungar Robert Hencz in den letzten Jahren bewiesen. Die Hoffnungen aus deutscher Sicht ruhen auf Holger Kluge. Der Berliner ist ein Routinier in dieser Klasse und sticht immer wieder mit guten Leistungen hervor. Unschlagbar ist in dieser Klasse keiner, da hier die defekt Hexe gerne zuschlägt.




Die Favoriten in der OSY-400 sind bei den Experten klar vergeben. Der Name der am häufigsten fällt ist Rasmus Haugasmägi. Der Estländer hat letztes Jahr in Traben-Trarbach eine Glanz Leistung auf das Wasser gezaubert. Vier Läufe und vier Siege. Cezary Strumnik, Miroslav Bazinsky, Luke Hugman sowie der deutsche Alexander Graeff sind die Favoriten nach Haugasmägi. Bisher sind 12 Nennungen für die Europameisterschaft eingegangen, eine Nennpflicht besteht bekanntlich bei Europa- und Weltmeisterschaften nicht. Das Ziel von Alexander Graeff ist eine Tiop 5 Platzierung wie Roland Olschimke vom Team 33 zu berichten weiß. Wenn er also den vierten Platz aus 2015 wiederholt ist man schon sehr zufrieden. Daniel Joppe ist bereits voller Spannung. Er hofft dass er die Qualifizierung, die es u.U. gibt übersteht. „Es wäre schade wenn nicht. Mein Favorit ist Rasmus Haugasmägi der ist derzeit unschlagbar“. Auch dem Traben-Trarbacher Alexander Graeff traut er sehr viel zu. Er zählt für den Dessauer mit zum engeren Favoritenkreis.



Wir freuen uns auf dieses Wochenende, zählen bereits die Tage und wissen, dass es den Veranstaltern wieder gelingt eine sehenswerte Motorbootrennsport-Veranstaltung über die Bühne zu bringen.

Hinweis: in einer früheren Version hieß es "Die Klasse Formel 500 [...]" dies ist so nicht richtig da die Rennserie (bestehend aus mind. 4 Veranstaltungen als Formel bezeichnet wird). Wir bitten um entschuldigung und bedanken uns beim Hinweisgeber.
Außerdem wurde der Text für die OSY-400 ebenfalls nachträglich eingefügt.

Flom hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
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30.05.2016 14:54 Flom ist offline E-Mail an Flom senden Homepage von Flom Beiträge von Flom suchen Nehmen Sie Flom in Ihre Freundesliste auf MSN Passport-Profil von Flom anzeigen
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