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Thema: WM OSY-400 in Traben-Trarbach
Flom

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WM OSY-400 in Traben-Trarbach 31.05.2017 11:11 Forum: News


Lange dauert es nicht mehr bis die Mosel erneut zum Hexenkessel wird. Nach Brodenbach gehen die Fahrer aus Deutschland in Traben-Trarbach zum zweiten Mal an den Start. Dieses Mal ist ein Weltmeistertitel zu vergeben. Gefahren werden dieses Jahr aber wohl nur die 1.200 Meter.







OSY-400

In der Klasse OSY-400 gehen mindestens 15 Starter in den Kampf um den begehrten Weltmeisterschaftstitel. Zwei Starter kommen aus den U.S.A. . Die Boote sind bereits in Deutschland angekommen. Weitere zwei Starter in dieser Klasse kommen aus Deutschland. Jörg Gleinert wechselt vom 350iger kurzzeitig in die OSY für das Olschimke-Kaspari-Klaes Motorsport Team. Aus Dresden kommt Fahrer Nummer Zwei für das selbe Team. Philipp Franz wechselt vom F4s Boot zurück in das OSY Boot. Somit hat der Dresdner an diesem Wochenende eine Doppelbelastung, da er in beiden Klassen starten wird. Wir werden den sympathischen Dresdner auf Facebook das Wochenende über begleiten. Wer also Informationen möchte wie es Philipp Franz ergeht, sollte mal rein klicken.
Mysteriös ist im Augenblick noch die Frage wer für das deutsche und Lokalmatador-Team um Roland Olschimke fahren wird. Team 33 hält sich darüber bedeckt. „Es ist ein neuer ausländischer Fahrer“ heißt es auf Nachfrage. Auf die Frage ob er dauerhaft bleibt oder es nur ein kurzes Stell-Dich-Ein wird bekommt man eine ebenso zurückhaltende Antwort: „Wir werden mal sehen wie es harmoniert“ so Olschimke. Favorit in diesem Jahr ist sicherlich Rasmus Haugasmägi, sollte er auch dieses Jahr wieder an den Start gehen.


Formel 4

In der Klasse Formel 4 werden zwischen 5 und 8 Fahrer erwartet. Die meisten sollten aus der ADAC Motorboot Masters bekannt sein. Der momentan führende Maximilian Stilz erscheint wohl nicht. Zum Feld selber sind uns bisher keine Namen außer dem in der OSY-400 erwähnten Philipp Franz bekannt. Lassen wir uns also überraschen wer hier am Start ist.


Formel R-1000

Die Formel R-1000 gibt auf der Mosel das Saison-Debüt. Während es letztes Wochenende für Lars Katzorke in Aizkraukle (Lettland) nicht so gut lief, ist aber mit Peter Heibuch in der Deutschen Meisterschaft zu rechnen. Er belegte dort den 4 Platz hinter Jim Noone. Sieger wurde die Littauerin Ieva Millere.


GT-15

Bei der GT-15 werden 6 Fahrer erwartet. Hier geht es darum, einen Parcours nach Zeit zu absolvieren. Derjenige, der den Parcours in der schnellsten Zeit bewältigt ist der Sieger.

Wir sind gespannt und erwarten spannende Kämpfe.
Thema: die Saison beginnt in Brodenbach
Flom

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die Saison beginnt in Brodenbach 17.05.2017 12:53 Forum: News


Während die einen bereits das erste Rennen hinter sich haben, Trainieren wiederum die anderen. Die Freude bei allen auf das erste Rennen sollte aber gleich seien.







In der F1H2o

Mike Szymura hat in Portugal einen wunderbaren 6ten Platz eingefahren, welcher allerdings aufgrund einer nicht funktionierenden Funkstrecke zum Fahrer nicht gewertet wurde. Es sieht also dieses Jahr alles andere als schlecht aus für den Berliner. Bereits im Qualifying konnte er überzeugen (Platz 12).








Brodenbach ist Auftakt

Am Wochenende drehen sich die Propeller wieder in Deutschland auf der Mosel bei Brodenbach. Es treten Fahrer der Klassen Formel 2, der ADAC Motorboot Masters und des ADAC Cups an. Auch die JetSkis sind dieses Jahr wieder vertreten.

Formel 2

In der Formel 2 wird ein volleres Feld als die letzten Jahre erwartet. Anscheinend bewährt sich Brodenbach in Deutschland als Training unter Rennbedingungen. Es wäre schön, wenn dieser Rennplatz in den Rennkalender der Formel 2 Serie aufgenommen werden würde.

ADAC Motorboot Masters

In der ADAC Motorboot Masters erwartet uns ein 16 Boote starkes Feld. Neun Deutsche, drei Franzosen und vier Niederländer kämpfen dort dieses Jahr um den Titel. Überraschung Nummer Eins: Der Deutsche Meister dieser Klasse aus dem Jahr 2015, Jörn Lässig, teilt sich dieses Jahr das Boot mit Dietmar Kaiser vom Kaiser Powerboat Racing Team. Die zweite Überraschung kommt aus Sachsen, genauer aus Freiberg. Philipp Franz steigt aus dem Proprider in eine Cockpit Klasse. Es wird natürlich von uns genau beobachtet wie er sich in dieser Klasse schlägt. Ehrgeiz hat der Mann, wie ja hinlänglich bekannt ist. Leider fährt dieses Jahr kein weiterer Dresdener mit oder hat zumindest nicht fest für diese Serie genannt. Christian Tietz scheint dieses Jahr nicht in das Lenkrad greifen zu können. Gespannt sind wir auf den ersten Schlagabtausch von Maximilian Stilz und Patrick Wiese. Beide haben sich in der letzten Saison einen schönen Schlagabtausch geliefert, zu Gunsten des Kerners Stilz. Er konnte sich letztes Jahr die Krone in dieser Klasse aufsetzen.



Formel ADAC

Die Teilnehmerliste für den ADAC Motorboot Cup sieht im Gegensatz zum letzten Jahr (fünf Boote) deutlich besser besetzt aus. Das verspricht spannende Zweikämpfe. Acht Boote gehen 2017 an den Start. Vier Rookies fiebern also diesem Wochenende besonders entgegen. Ob dieses Jahr die beiden Frauen noch enger um die Krone kämpfen oder doch Patrick Adler dazwischenfunken kann, dies bleibt abzuwarten. Letztes Jahr lief es für Denise Weschenfelder aus Karlsruhe wie am Schnürchen. Auch wie sich die Rookies in ihrer Debüt-Saison schlagen bleibt abzuwarten.



Wir sind gespannt, welche Ergebnisse die Fahrer nach diesem Wochenende mit Nachhause bringen.
Thema: EM Wochenende in Traben-Trarbach abgesagt
Flom

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EM Wochenende in Traben-Trarbach abgesagt 03.06.2016 22:47 Forum: News


Die enttäuschten Gesichter bei den Veranstaltern und Rennteams waren in Traben-Trarbach um 19:00 Uhr zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt sagte die Rennleitung offiziell, was ohnehin schon jeder Fahrer und Mechaniker gehört hatte, das Motorbootrennen für den 04.06. - 05.06.2016 in Traben-Trarbach ab.




Die Veranstalter hatten im vorhinein verischert dass das Rennen statt finden wird und mussten sich am Ende doch der Entscheidung der Wasserschutzpolizei geschlagen geben. Grund hierfür ist der zu erwartende Wasserstand für den nächsten Tag. Sehr viele Teams waren bereits vor Ort und einige waren noch bei der Anreise. Doch es war auch viel Treibgut im Wasser unterwegs. Eigentlich nichts ungewöhnliches für ein Motorbootrennen. Nach der Absage wurde von der U.I.M. und dem D.M.Y.V. Signale gegenüber dem Veranstalter gezeigt einen Ersatztermin noch für 2016 zu finden. Eventuell gibt es einen zweiten Versuch in diesem Jahr. Dann hoffentlich ohne das zutun von Petrus in den Tagen davor und auch mit einem ähnlich starken Teilnehmerfeld.



Ein paar Eindrücke findet ihr in unserer Media Galerie [klick]
Thema: EM Wochenende steht bevor in Traben-Trarbach
Flom

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EM Wochenende steht bevor in Traben-Trarbach 30.05.2016 14:54 Forum: News


Das wichtigste vorne weg. Trotz all dem Regen und den Unwettern sagt Roland Olschimke der sportliche Leiter der Veranstaltung: "Alles gut, keine Unwetter, kein bedrohliches Hochwasser, zurzeit passt alles“. Er könne jedoch die Aufregung die durch ganz Deutschland greift verstehen und versichert „vom Pegelstand her ist im Moment noch Luft, wir erwarten jedoch die nächsten Tage sinkende Pegel“.




Schauen wir zurück, das erste Rennen der Saison in Brodenbach ist bereits Geschichte. Die ADAC-Cup und ADAC-Masters Klasse ist bereits erfolgreich in die neue Saison gestartet. Während in der ADAC-Cup Klasse Denise Weschenfelder vorne weg fuhr war man bei der ADAC-Masters Klasse erstaunt wer sich dort auf Platz zwei setzte. Maximilian Stilz, letztes Jahr noch in der ADAC-Cup Klasse Meister geworden mit einer überragenden Leistung. Keiner hatte ihn bis Samstagmittag so richtig auf der Favoritenliste. Doch der junge Baden-Württemberger und sein Team wussten wie man überraschen kann. „Ich bin mit dem Setup sehr zufrieden gewesen. Es war alles perfekt eingestellt. Danke noch einmal an mein Team“ so Stilz. „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass wir auf Anhieb um die vorderen Positionen kämpfen würden“. Tatsächlich musste man sich nur Nikita Lijcs geschlagen geben. „Wir werden trotz des gelungenen Saisonauftaktes versuchen das Boot noch mehr zu optimieren um noch besser zu werden“. Trotz des Erfolgs gibt man sich realistische Ziele. „Die Ambitionen sind für dieses Jahr nur die Deutsche Meisterschaft der ADAC-Masters Klasse zu fahren um Erfahrung zu sammeln“. Was nächstes Jahr ist, so hat man dort einiges in Planung.




In Traben-Trarbach startet die DM der Klasse O-350. Der Dessauer Mario Alex geht neben Ingo Hepner an den Start. Alex sei bereits sehr gespannt auf das Rennen und sagte das es bei ihm einige Änderungen gibt. „Ich wurde im VRP-Factory Team aufgenommen und darf nun neben Massimo Rossi in der Formel 250 fahren“. Neben der 250ziger Klasse ist man mit Manuel Zambelli in der F-125 und Marian Jung in der F-500 vertreten. „Alles starke und erfolgreiche Piloten“ so Alex. Nach der Konkurrenz befragt - antwortet er: „es wird schon ein erstes echtes Kräftemessen“. Doch der Dessauer gibt sich zuversichtlich: „die Unterstützung vom VRP-Team war zu den Trainings sehr gut und der neue Motor läuft prima. Für Traben-Trarbach habe ich ein gutes Gefühl. Dort hatte ich vor zwei Jahren meine erste Führungsrunde“. Hoffen wir das er das Gefühl auch aufs Wasser bringen kann.




Nach dem im letzten Jahr Reinhard Gebert das Ende seiner R-1000-Laufbahn verkündet hat, ist in dieser Klasse alles offen. Oder doch nicht? Peter Heibuch, Lars Katzorke, Patrick Zdralek, … alles klangvolle Namen aus dem letzten Jahr und alle waren bereits in der Garage am Boot tüfteln. Genauso wie Steffen Dusel, der sein Comeback im Motorbootrennsport an diesem Wochenende feiert. Zugleich ist es eine Premiere für Dusel da es sein erstes Rennen in der R-1000 ist. „Es ist eine Sucht und die lässt sich nicht nur durchs zuschauen stillen“. Der 43ig jährige gibt sich jedoch bei den Zielen kleinlaut: „Das Ziel ist es dieses Jahr möglichst ohne Ausfälle durch zu fahren“. Er fährt das alte Boot von Marcel Löffler, welches im letzten Jahr von Ulf Stute pilotiert wurde. „Es soll ein recht gutmütiges Boot sein, denn ich konnte bisher leider nichts testen“. Ohne einen Trainingskilometer startet Dusel also in die Saison. Steffen Dusel hofft auf Hilfe der anderen Teams, denn schließlich „gibt es genug alte Hasen in dieser Klasse mit einer Unmenge an Erfahrung“. Das dieser Zusammenhalt in der Klasse noch gelebt wird, sieht man Jahr für Jahr auf dem Rennplatz. Das Team sei „Jung, Dynamisch und hoch motiviert“. Es werden dieselben bekannten Gesichter der letzten Jahre sein. Es hat sich einiges getan in der Zeit zwischen seinem letzten Rennen und dem bald beginnenden. „Gerade was den technischen Fortschritt angeht, gab es gewaltige Schritte“. Leider musste Steffen Dusel jedoch feststellen „dass das Starterfeld kleiner geworden ist“. Die Vorfreude auf das grüne Licht in Traben-Trarbach ist aber bereits riesengroß.
„Mit der Aufregung hält es sich in Grenzen, ich denke das kommt aber noch“.




In der Klasse bis 500 ccm, wo es ebenfalls um die Europameisterschaft in Traben-Trarbach geht, haben sich die Favoritennamen in den letzten Jahren kaum bis gar nicht geändert. Marian Jung, Attila Havas, Guiseppe Rossi - alles bekannte Namen. Um ganz vorne mit zufahren muss man jedoch an den dreien vorbei. Dass das möglich ist hast der Ungar Robert Hencz in den letzten Jahren bewiesen. Die Hoffnungen aus deutscher Sicht ruhen auf Holger Kluge. Der Berliner ist ein Routinier in dieser Klasse und sticht immer wieder mit guten Leistungen hervor. Unschlagbar ist in dieser Klasse keiner, da hier die defekt Hexe gerne zuschlägt.




Die Favoriten in der OSY-400 sind bei den Experten klar vergeben. Der Name der am häufigsten fällt ist Rasmus Haugasmägi. Der Estländer hat letztes Jahr in Traben-Trarbach eine Glanz Leistung auf das Wasser gezaubert. Vier Läufe und vier Siege. Cezary Strumnik, Miroslav Bazinsky, Luke Hugman sowie der deutsche Alexander Graeff sind die Favoriten nach Haugasmägi. Bisher sind 12 Nennungen für die Europameisterschaft eingegangen, eine Nennpflicht besteht bekanntlich bei Europa- und Weltmeisterschaften nicht. Das Ziel von Alexander Graeff ist eine Tiop 5 Platzierung wie Roland Olschimke vom Team 33 zu berichten weiß. Wenn er also den vierten Platz aus 2015 wiederholt ist man schon sehr zufrieden. Daniel Joppe ist bereits voller Spannung. Er hofft dass er die Qualifizierung, die es u.U. gibt übersteht. „Es wäre schade wenn nicht. Mein Favorit ist Rasmus Haugasmägi der ist derzeit unschlagbar“. Auch dem Traben-Trarbacher Alexander Graeff traut er sehr viel zu. Er zählt für den Dessauer mit zum engeren Favoritenkreis.



Wir freuen uns auf dieses Wochenende, zählen bereits die Tage und wissen, dass es den Veranstaltern wieder gelingt eine sehenswerte Motorbootrennsport-Veranstaltung über die Bühne zu bringen.

Hinweis: in einer früheren Version hieß es "Die Klasse Formel 500 [...]" dies ist so nicht richtig da die Rennserie (bestehend aus mind. 4 Veranstaltungen als Formel bezeichnet wird). Wir bitten um entschuldigung und bedanken uns beim Hinweisgeber.
Außerdem wurde der Text für die OSY-400 ebenfalls nachträglich eingefügt.
Thema: Mike Szymura in der F1H2o
Flom

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Mike Szymura in der F1H2o 09.02.2016 20:53 Forum: News


Mike Szymura kommt aus dem Sektkorken knallen nicht mehr heraus. Er hat erst vor kurzem seine Bäckerlehre bestanden und nun kann man auf der F1H2o Seite seinen Namen in einem Formel 1 Team finden. Deutschland hat wieder einen Grund mehr sich den Live-Stream der Rennserie anzuschauen und mit zu fiebern.
Durch kontinuierliche Leistung hat es der Berliner nun ganz nach oben geschafft. Wir haben ihm direkt ein paar Fragen gestellt:

MotorbootWelt.de: Hallo Mike, zuerst einmal Glückwunsch zur bestanden Bäckerlehre und auch zum Schritt in die Königsklasse des Motorbootrennsportes - der F1H2o. Wie kam es denn zu diesem Schritt in die Formel 1 einzusteigen?
Mike Szymura: „Zuerst vielen Dank für deine Glückwünsche. Ich habe mir den Weg hart erkämpft. Ich habe die letzten drei Jahre versucht erfolgreich zu sein und auf mich aufmerksam zu machen. Beim letzten Rennen hat es dann geklappt. Ich wurde gefragt, weil ein Platz frei wurde. Ich sagte sofort zu.“

MotorbootWelt.de: Drei Jahre hast du mit dem Atlantic Team die Formel 4 mehr oder weniger dominiert. Wieso ist es nun das EMI Racing Team geworden?
Szymura: „Ich hatte drei sehr schöne Jahre beim Atlantik Team. Wir sind im Guten auseinander gegangen, aber es war kein Formel 1 Cockpit für mich frei.“

MotorbootWelt.de: Wird dir das Team Zeit lassen sich an Boot und Speed zu gewöhnen oder wird von dir die maximale Leistung erwartet?
Szymura: „Auf jeden Fallwerde ich alles geben! Die ersten Rennen gehen wir langsam an und versuchen uns immer zu verbessern.„



MotorbootWelt.de: Was glaubst du, wirst du mit dem neuen Team, Boot und Tempo klar kommen?
Szymura: „Ich hoffe und glaube dass ich mich sehr wohlfühlen werde. Man kennt sich schon vom Sehen und hat schon ein paar Wörter miteinander gesprochen. Aber ich werde viel trainieren müssen.“

MotorbootWelt.de: Deine Teamkollegin Marit Stromoy hat bereits 64 F1H2o Rennen hinter sich. Kannst du von ihrer Erfahrung profitieren?
Szymura: „Ich bin für Tipps immer offen und hoffe wir werden uns gegenseitig helfen, weil wir ein Team sind. Ich habe auch großen Respekt vor Marit. Man sah beim letzten Rennen ihre starke Performance und ich hab es ihr gegönnt.“



MotorbootWelt.de: Einer deiner Sponsoren ist der ADAC. Hier ist sicherlich auch das Geld der Förderung, die du 2015 für 2016 erhalten hast, eingeflossen. Auch der MYC Preußen e.V. zählt als Förderer. Wie kann dich der Verein unterstützen?
Szymura: „Ich bin sehr froh und stolz beim ADAC Stiftung Sport Kader zu sein. Es ist eine große Ehre für mich und sie fördern Sportler zu ihren Bestleistungen. Der MYC Preußen unterstützt mich auch seit Jahren und das sehr gut. Ebenso der ADAC Berlin Brandenburg, denen ich sehr viel zu verdanken habe.“

MotorbootWelt.de: Da das Team in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatet ist, wird es bestimmt schwer sein, dich in Deutschland mit dem F1-Boot in Action zu erleben. Sind evtl. Demonstrationsrunden o. Ä. geplant?
Szymura: „Mit dem F1 Boot ist es schwer ein bisschen Show zufahren. Das Boot ist meist auf Übersee im Container unterwegs. Aber mich kann man in Brodenbach zum F2 Rennen sehen. Ein Show Run ist in meiner Heimat Berlin geplant.“

MotorbootWelt.de:Wo wirst du trainieren und welchen Rumpf wirst du fahren?
Szymura: „Weiterhin im Fitness Center. Aber welchen Rumpf ich fahre, dass verrate ich noch nicht.“



Der erste Termin in der F1H2o Rennklasse für Mike ist der 04 März 2016. Hier geht es für ihn nach Dubai. Dazu wünschen wir ihm viel Erfolg.
Thema: 50zigstes Motorbootrennen Dessau
Flom

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50zigstes Motorbootrennen Dessau 22.06.2015 23:04 Forum: News


Da unser E-Mail Postfach zurzeit wegen dem Motorbootrennen in Dessau nicht stillsteht, hier noch einmal kurz und knapp alle Fakten.


Es ist das 50zigste Motorbootrennen, dass vom MBC-Elbe-Dessau e.V. veranstaltet wird. Die Veranstaltung beginnt bereits am Freitag 16 Uhr (26.06.2015) mit einem SR 2 Rennen auf dem Land. Die zwei Räder werden die Erde neben der Elbe zum kochen bringen. Auf dem Wasser geben die Thunder Cats um 19 Uhr alles!

Am Samstag geht es um 8:40 Uhr mit dem Freien Training der Formel R-1000 los. Dies ist an diesem Wochenende ein Europameisterschaftslauf. Zur Mittagszeit soll Fabian Kalsow mit seinem Formel 1 Doppelsitzer seine Runden drehen dürfen. Der erste Lauf der Formel R-1000 soll um 16:40 am Samstag stattfinden. Am Abend ist für ein buntes Abendprogramm gesorgt - mit Band und Gastronomie.

Der Sonntag beginnt um 8:40 Uhr mit dem ersten Lauf der RN-2000 in Deutschland überhaupt (Premiere!). Um 11:40 fährt wieder das Speedboot für einen guten Zweck. Ab 12 Uhr ist wieder der Doppelsitzer im Einsatz. Siegerehrung ist für 18 Uhr angesetzt.

Stand: 22.06.2015
Thema: Der Po ist unberechenbar
Flom

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Der Po ist unberechenbar 17.05.2015 16:20 Forum: News


Die Rennen, welche in Boretto ausgetragen werden sollten, fanden nicht statt. Während der Samstag mit den Trainings und der Qualifikation wie am Schnürchen klappte, musste man sich leider am Sonntag gegen 14:00 Uhr in einer Fahrerbesprechung dazu entschließen, die Rennveranstaltung abzusagen.
Grund hierfür ist zu viel Treibgut im Po. Somit gibt es für alle 0 Punkte und anhand der Qualifikationsläufe sieht man, wo man ungefähr stehen könnte.


Die Formel 500 Fahrer müssen nicht mehr so lange warten bis der erste Schlagabtausch stattfinden wird. Am 05. - 07. Juni geht es für die Teams wieder zurück nach Italien - nach Barcis. Ein Wochenende später könnte es für Holger Kluge bereits nach Mysliborz zur EM-O500 gehen. In Boretto lief es für Kluge nicht so gut. Im Zeittraining ging es für den MRC-Berlin e.V. Fahrer auf den 13ten Platz. Bei Mario Alex und Ingo Hepner war ebenfalls die Konkurrenz sehr stark. Mario Alex konnte im Zeittraining den 10ten Platz und Hepner den 12ten Platz holen. Alex trennen 4 Sekunden auf die Poleposition und Hepner 8 Sekunden. Da sollten beide MBC-Elbe-Dessau e.V. Piloten nochmal vor dem nächsten Rennen in Dessau am 26. - 28. Juni trainieren. Auf internationales Terrain geht es erst wieder am 06. - 09. August in Bitterfeld.



In der Formel 125 setzt Stefan Probst ein Achtungszeichen. Er schaffte es im Qualifying auf die 4. Position. Platz eins bis drei waren von Italiener besetzt. Probst trennte knappe 2 Sekunden zu Platz eins. Auch hier gilt: Noch einmal zu schauen, wo man ein paar Pferdestärken mehr herausholen kann. Für ihn geht es wieder nach Italien ( San Nazzaro ) am 19. - 21. Juni nach zur WM O-125. Das nächste Formelrennen findet in Baja (Ungarn) am 04. - 05. Juli statt. Im Rennen können immer Ausfälle passieren, jedoch zeigen diese Zeittrainings, wo die Deutschen stehen könnten.
Thema: Team Germany in Doha - die Rennen
Flom

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Team Germany in Doha - die Rennen 11.03.2015 14:23 Forum: News


Matchrace:
Beim Matchrace erreichten Mike Szymura und Bernd Enzenhofer den 2ten Platz. Somit ist das eine gute Basis für die Rennen 1 und 2.

Rennen I

Mike Szymura gab sein bestes beim ersten Rennen des F1 Nations Cup in Doha. Mike lag in Runde 6 auf Position 3. Seine Bestzeit lag hier nur 0:00.02 Sekunden hinter Position 1. Dann setzten alle zum Rennsprint an. Andrei Panyushkin setzte vor mit 0:48.10 Roman Vandyshev auf Position 2 liegend setzte mit 0:48.88 nach und Mike auf Position 3 0:49.84. Bernd Enzenhofer lag auf Position acht.
In Runde 10 wurde Enzenhofer von Domenico Leidi überholt. Bis Runde 13 verbesserte sich Szymura stetig. Lag jedoch 8.85 Sekunden hinter dem führenden. Enzenhofer wurde in derselben Runde von Dmitry Malkin überholt. Mike verbesserte sich stetig in seiner Zeit wurde jedoch in Runde 17 von Al Qemzi überholt. Der Pilot der Vereinigten Arabische Emirate Zauberte eine Bestzeit von 0:46.26 in dieser Runde hin. In der Zwischenzeit überholte Roman Vandyshev den vor ihn liegenden Andrei Panyshkin.
Am Ende hieß es Platz 1: Roman Vandyshev vor Andrei Panyushkin vor Rashed Al Qemzi vor Mike Szymura. Bernd Enzenhofer konnte sich den neunten Platz sichern. Wir sind auf das zweite Rennen gespannt.

Rennen II

Mike Szymura verliert leider beim Start eine Position und findet sich somit auf Platz fünf wieder. Bernd Enzenhofer holt sich den 7ten Platz. In runde acht heißen die ersten Fünf Panyshkin, Vandshev vor Al Qemzi, auf Platz 4 Ustinov vor Szymura. Das Rennen und die Platzierungen blieben so bis kurz vor dem Ende des Rennens. Vandyshev und Panyushkin tauschten Platz eins und zwei. Al Qemzi viel aus oder hatte einen Schaden am Boot. Somit wurde Al Qemzi bis an das Ende des Feldes durch gereicht und sorgte damit für folgenden Endstand.
Platz 1 Roman Vandyshev vor Andrei Panyushkin vor Konstantin Ustinov. Mike Szymura bekommt wie im ersten Rennen Platz 4 vor Dmitry Malkin und Bernd Enzenhofer auf Position 6.

Gesamtplatzierung

Deutschland ist somit auf Platz drei gekommen. Weissrussland kam auf den Zweitenplatz und den ersten Platz sicherte sich Russland.
Thema: Team Germany in Doha - Freie Trainings UPDATE QUALIFYING
Flom

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UPDATE: Qualifying 10.03.2015 11:11 Forum: News


Deutschland startet von Position 3 und 7. Auf Position 3 konnte sich Mike Szymura qualifizieren. Vor ihm steht Roman Vandyshev (Pos. 2) und Andei Panyushkin (Pole Position). Enzenhofer ist 4 Sekunden langsamer als Mike, dem wiederum ganze 1,34 Sekunden auf die Spitze fehlen. Szymura hat auch fast die meisten Runden im Qualifying gedreht. Eine Runde mehr hatte nur Konstantin Ustinov.

Die Session wurde aufgrund des Windes um 1,5 Stunden verschoben. Daher erst jetzt die Ergebnisse.
Thema: Team Germany in Doha - Freie Trainings UPDATE QUALIFYING
Flom

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Team Germany in Doha - Freie Trainings UPDATE QUALIFYING 10.03.2015 08:15 Forum: News


Die Freien Trainings sind rum. Hier eine Zusammenfassung.


Keine schlechten Zeiten im Freien Training für das Team Germany gestern. Während Bernd Enzenhofer bereits im ersten Training auf Platz 4 , mit einer Zeit von 0:53.03 zu finden war, kam Mike Szymura nicht über Platz 9 hinaus. Seine Zeit lag bei 0:56.86. Bernd hatte hier jedoch mehr Zeit den Kurs kennen zu lernen da er 28 Runden gefahren ist. Szymura umrundete den 1580 m langen Kurs dagegen nur 14-mal.

Die fehlenden Runden glich der Berliner jedoch im 2ten Freien Training aus. Hier drehte Mike Szymura 32 mal seine Runden mit einer Zeit von 0:48.34. Ca. 3 Sekunden muss das Team noch finden um in Schlagdistanz zum ersten Platz zu sein. Bernd Enzenhofer kam dagegen auf Platz 8 mit einer Zeit von 0:52.60 bei 22 versuchen. Es scheint, als kämen beide mit dem schnelleren Tempo der Boot sehr gut klar und das Deutschland eventuell mit einem Titel rechnen kann.

Mehr werden wir heute gegen 12:00 Uhr (deutsche Zeit) wissen. Heute steht das Matchrace an. Bereits jetzt (08:00 Uhr, deutscher Zeit) läuft das Qualifying.
Thema: Deutschland beim F1 Nations Cup
Flom

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Deutschland beim F1 Nations Cup 27.02.2015 10:21 Forum: News


Das Mike Szymura in die Formel 1 möchte, ist längst kein Geheimnis mehr. Nun hat der Berliner den nächsten Schritt gemacht. Zusammen mit Bernd Enzenhof (ehemaliger Formel 1000 Fahrer) tritt er beim F1H2o Nationscup an.
Hier soll das Land gefunden werden, welches am schnellsten auf dem Wasser ist. Mike stand uns Rede und Antwort zu seinem neuen Projekt.
"Ich kenne Bernd selber leider kaum. Er wohnt in der Schweiz, fährt aber für Deutschland. Ich brauchte den nächsten Schritt, weil es mit den Sponsoren Probleme gab. Da haben wir beschlossen F1 Nations Cup zu fahren. Es ist ein Schritt näher zur Formel 1" so Szymura. Dabei fährt er am 11. März mit Mercury-Power mit Tempo 200 km/h und 225 PS über das Gewässer in Doha. Szymura ist sehr gespannt auf das Rennen in der Hauptstadt von Qatar.


"Die meisten haben alle mehr Erfahrung als ich, die sind schon ein paarmal gefahren und ich nun das erste Mal. Dazu kommt auch der Umschwung mit der Geschwindigkeit." Auf die Frage ob er dieses Jahr in der F1H2o Serie anzutreffen ist antwortet er: "Ich kann noch nicht sagen was ich dieses Jahr fahren werde. Das wird kurzfristig entschieden."
Ein Boot hat er auch bereits schon im Auge, "jedoch benötige ich dazu Förderung oder den gewissen Sponsor". Mike Szymura behält sein Ziel, die Königsklasse auf dem Wasser, fest im Auge und arbeitet sich Schritt für Schritt hin.
Thema: Messe Beach & Boat
Flom

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Messe Beach & Boat 09.02.2015 21:47 Forum: News


Am 12.02. - 5.02.2015 findet die Messe Beach & Fun statt. Dort werden auch Rennboote vertreten sein. So wird sich neben den aktuellen Rennern auch die Classic boat racing Germany präsentieren. Ein Besuch lohnt sich am besten am Samstag.
An diesem Tag werden Interviews, moderiert auf einer Bühne von Michael Krebs, über den kompletten Messetag zu hören / sehen sein. Natürlich werden auch die Rennstrecken vorgestellt. Rennplatz-Feeling ist vorprogrammiert, da Fahrer und Mechaniker anwesend sein werden.
Zusätzlich sollen mit Videovorführungen von alten sowie aktuellen Aufnahmen den Besuchern dieser Sport näher gebracht werden. Die Classic boat racing Germany plant zum ersten Mal dieses Event in Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe - insbesondere mit Management um Hr. Kruse.
Ihn, so sagt die Classic boat racing Germany, gilt ein besonderes und riesiges Dankeschön für die zur Verfügung gestellte Fläche für den Rennsport. „Nur so können wir den Rennsport in seiner kompletten Pracht präsentieren. Wir würden uns freuen Euch in der Halle 4.10 begrüßen zu dürfen.“
Thema: Die Saison 2015
Flom

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Die Saison 2015 17.01.2015 10:43 Forum: News


Willkommen in der Saison 2015.

Der Rennkalender für dieses Jahr steht fest. Es gibt nur wenige Änderungen zum letzten Jahr. Stand jetzt (15.01.2015) soll Berlin bereits das erste Mal am 1. – 2. Mai 2015 stattfinden und dort soll ein Welt-Pokal O500 ausgetragen werden.
Weitere Infos sind bis jetzt noch nicht bekannt. Traben-Trarbach hat 2 Prädikatsläufe erhalten. WM O350 und EM OSY-400. Beides sind Tagesveranstaltungen. Am 31. Mai werden wir schon wissen wer einer der Besten in der O350 und OSY-400 2015 sein wird.







In Brodenbach soll seit langer Zeit ein Formel 2 Rennen ausgetragen werden. Dies ist aber kein Rennen im Rahmen der Weltmeisterschaftsserie.



Dessau meldet sich zurück auf dem internationalen Parkett! Mit einem Europameisterschaftslauf der Klasse Formel R-1000 und der RN2000. Mehr zur RN2000 in einem späteren Artikel. Auch hat der MBC-Elbe-Dessau e.V. sicher bei der 50zigsten Auflage einige Überraschungen parat. Bekannt ist jedenfalls schon das Fabian Kalsow sich mit seinem Doppelsitzer angemeldet hat.

Auch auf der Kriebsteintalsperre wird zum 10. Motorbootrennen ein neuer Europameister in der Klasse O700 gekürt. Auch wieder dabei ist der Europameischaftslauf der Klasse Formel 350. Bitterfeld vergibt in den Klassen Formel 500, 250, 125 und der R-1000 die letzten Punkte der Serienmeisterschaften. Somit werden wir an diesem Wochenende (6. – 9. August) die Meister sehen und küren. Der letzte Höhepunkt in der Serie F4s findet beim Rennen am 26. – 27. September in Düren statt.

Alle genaueren Informationen zu den Terminen und deren Klassen findet ihr beim Kollegen von Motorbootrennsport.de oder bei uns auf der Termine Seite.
 
Thema: 350iger und 500ter Showdown in Deutschland
Flom

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350iger und 500ter Showdown in Deutschland 13.08.2014 09:24 Forum: News


Beim 9. Int. Motorbootrennen an der Talsperre in Kriebstein galt es den Europameister der O bis 500 ccm zu finden. Dass dies nicht einfach wird, zeigte nicht nur dieses eine Wochenende. Der in Kriebstein gefundene Europameister musste sich seinen Rivalen eine Woche später gleich wieder beim Grand Prix of Europe in Bitterfeld auf dem Goitzschesee stellen.






Kriebstein

Das Wetter in Kriebstein war wie jedes Jahr am Samstag heiß und schwül. In der Nacht regnete es dann glücklicherweise, so dass die Temperaturen am Sonntag annehmbar waren. So blieb die erneute Hitzeschlacht in Kriebstein, was das Wetter angeht, zumindest aus. Heiß wurde es in der Klasse O-500 ccm.


Formel ADAC in Kriebstein

In Kriebstein zeigte sich, dass Training unter Umständen schon alles sein kann um in dieser Klasse vorne mit mischen zu können. So tat dies Ronny Mathys und sein Team. Der Schweizer, der im Team um Gerald Beranek dieses Wochenende antrat, sicherte sich Platz Eins im Sprint- und Hauptrennen und verwies Sascha Schäfer auf den 2. Platz bei beiden Rennen. Platz 3 teilten sich dann Maximilian Stilz im Sprintrennen und im Hauptrennen dann Christian Tietz.
Marthys fuhr immer vom Start weg auf Platz 1. Dieser ist in dieser Klasse auf dem Kurs in Kriebstein besonders wichtig, da sich hier das Feld nach der erste Runde sortiert und ein überholen extrem schwer wird. „Wir haben den Start explizit geübt“, konnte ein stolzer Beranek nach dem ersten Rennen nicht verbergen.

Formel ADAC-Masters in Kriebstein

Erfahrung mit Material und Kurs zahlt sich auch in dieser Klasse aus. Zwar konnte Mike Szymura nicht immer wie Ronny Mathys aus der Formel ADAC einen Start- und Ziel Sieg einfahren, dennoch sah man dass der Berliner sich und sein Material im Griff hatte. Auf dem zweiten Platz landete Nikita Lijcs und auf Platz drei Adrian Maniewski jeweils im Haupt- und Sprintrennen. Großartige Zweikämpfe oder Vorkommnisse gab es nicht.





Formel R-1000 - der Deutsche Meister wurde in Kriebstein gefunden

In der Formel R-1000 galt es das letzte Rennen der deutschen Meisterschaft 2014 über die Bühne zu bringen. Hier konnte Reinhard Gerbert mit einem dritten Platz den Sack in der Meisterschaft zu machen. Udo Kaschube aus Mittenwalde zeigte dass das Boot zwar leider immer noch nicht vom Start wegkommt, das Tempo jedoch ausreicht um spektakuläre Zweikämpfe zu liefern. So mit Peter Heibuch in einer Aufholjagd zugunsten Kaschubes, wenn der Platz der Rennstrecke es hergibt.
Im ersten Lauf konnte Heibuch Kaschube hinter sich halten. Dieser erwischte einen Raketenstart und zwang Udo zu gelegentlichen kleinen Fehlern. Letzteres machte Kaschube nicht mehr in den Läufen zwei und drei und holte sich damit den ersten Platz, dahinter Peter Heibuch.


Formel 350 in Kriebstein

Er und sein Team wollten unbedingt den Tagessieg in Kriebstein in der Formel 350 und sie bekamen ihn am Ende! René Behncke und das Demmler-Racing Team zeigten der Konkurrenz keine Schwächen! Einzig James Aderholdt konnte Behncke im Ansatz folgen. Die Propellerwahl für dieses Gewässer war perfekt. Während andere über das schwere Wasser klagten, sah es bei dem Team um Björn Emmerich ziemlich leicht aus. Solch eine Dominanz muss man sich erarbeiten und die passenden Erfahrungen sammeln. An Erfahrung mangelt es dem Amerikaner Aderholdt, der mit tschechischer Lizenz startet, nicht. Dennoch konnte er nichts gegen diesen Fahrer ausrichten und fuhr am Ende den zweiten Platz heim. Auch der Slovake Michal Kosut sah nur Behnkes Gischt vom weitem und kam auf den dritten Platz. Dahinter reiten sich dann die deutschen Andreas Otto (Berliner mit Österreichischer Lizenz), Stefan Probst und Holger Hofmann ein. Hofmann konnte das Tempo von Andreas Otto mitgehen und gab sich einen spannenden Zweikampf hin. „Das hat Spaß gemacht“ sagte Hofmann hinterher. Jedoch sah der Dessauer ein Signal der Rennleitung welches es nicht gab und machte die Gaszange auf. Das Boot brauchte länger um an Geschwindigkeit zu gewinnen und da schoss Otto bereits am Dessauer vorbei. David Loukotka aus Tschechien kam auf 7. Platz. Er hatte Probleme mit dem Material. „Es ist für mich eine Test-Saison“ bestätigte er uns im Gespräch. Auf Rang acht kam Steffen Tempelhahn, dahinter Gleinert und Pfennig. Mario Alex kam genauso wie Dirk Kott nicht in die Wertung, da sie in jedem Rennen ausfielen. Mario Alex viel im ersten Training nach einer halben Runde ganz ins Wasser. Er lenkte zu stark ein und bekam eine passende Welle welche das Boot zur Seite kippte und der Dessauer aus dem Boot flog. Mensch okay, Material erlitt leichte Schäden.


O-500 Europameisterschaft in Kriebstein

Was war das für ein Zweikampf um die Europameister-Krone in Kriebstein? Entweder Marian Jung oder Guiseppe Rossi. Dies konnten die Zuschauer bereits am Samstag in den Trainings erahnen. Beide zeigten einen Speed auf der Talsperre, der irre war. Selbst das Zeittraining war durch einen Ausfall des Slowaken Jung an Spannung nicht mehr zu überbieten. Rossi knabberte Zehntel um Zehntel ab und konnte dem Demmler-Racing Piloten am Ende den ersten Platz streitig machen. Erst mal!
Der Start zum ersten Lauf wurde freigegeben und Jung schoss los. Knapp dahinter Rossi, doch da mische plötzlich der Estländer Erko Aabrams mit. Alle drei erwischten einen Traumstart. Nach der ersten Wende hieß es Jung vor Aabrams vor Rossi vor Hencz. Doch Rossi startete in Bruchteilen von Sekunden gleich die Aufholjagd und flog am Estländer vorbei. Jung konnte das Tempo vom Italiener Guiseppe Rossi nicht mitgehen und musste ihn im ersten Lauf ziehen lassen. In Lauf zwei, drei fuhr Jung auf Platz eins und Rossi auf zwei ein. So musste der letzte Lauf die Entscheidung bringen. Es war wie die Läufe zuvor dasselbe Bild. Start: Jung vorne weg, Rossi hinterher und er kam Runde für Runde immer näher ran. In der vorletzten Runde des vierten Laufes kam dann Rossi gar am Demmler-Racing Piloten vorbei. So führte er die letzte Runde. Noch einmal 1.500 m ohne Fehler anführen. Doch an der Spitzkehre machte der Italiener einen Fehler. Er grub sich kurz ein, Jung fuhr vorbei und Rossi musste erst einmal wieder Geschwindigkeit aufbauen. Marian war uneinholbar vorne weg. Mit diesem Herzschlagfinale sicherte sich Marian Jung die Europa-Krone der O-500 ccm.


Bitterfeld

Für das Wetter, im speziellen dem typischen Bitterfelder Wind, kann keiner etwas - oder doch? Die Trainings am Freitag verliefen ohne große Vorkommnisse. Auch die Musikveranstaltung war sehr gut besucht. Es spielten die Lokalmatadoren Goitzschefront und Down Below. Doch als es am Samstag hell wurde, blies der Wind bereits erbarmungslos. Es konnten am Samstag kein Zeittraining und kein erster Lauf stattfinden. So blieb die Hoffnung auf den Sonntag. Der Zeitplan hatte es demzufolge in sich. Das die Nerven beim Veranstalter für das Motorbootrennen blank lagen, verständlich. Was aber unverständlich ist und bleibt sind einige zu beobachtende Überreaktionen einzelner Mitglieder des ausrichtenden Vereines (auch persönliches Ereignis). Sei es drum. Auf dem Wasser gab es am Ende die spannenden Zweikämpfe!

Formel 125 in Bitterfeld

Drei unauffällige Läufe in denen die beiden Demmler-Racing Piloten Manuel Zambelli und Massimo Rossi um die Plätze 1 und 2 kämpften. Am Ende hieß es Zambelli vor Rossi. Den dritten Platz konnte sich Daniele Frontoni, ebenfalls aus Italien, sichern. Der deutsche Vertreter in dieser Klasse, Stefan Probst, fuhr auf Platz sieben.






Formel 250 in Bitterfeld

Im ersten Lauf schien alles klar zu sein. Wayne Turner holte Peter Bodor, der einen Blitzstart hinlegte, vor der ersten Wende ein und fuhr mit einem beeindruckenden Tempo vorne weg. So konnte er sich den ersten Platz im ersten Lauf sichern. Eine Showeinlage auf die wir gerne hätten verzichtet zeigte uns Heiko Schmidt. Er traf die passende Welle mit der passenden Windböe und flog aus dem Boot ins Wasser. Mensch okay, Material hat wohl etwas abbekommen, Schmidt verzichtete auf einen weiteren Start. Dasselbe Bild zu Beginn im zweiten Lauf: Bodor vorne weg, Turner hinterher und holte sich dann Bodor. Doch Turner viel leider aus und so erbte Bodor vor Kosut den ersten bzw. zweiten Platz. Beim Ausfall Turners muss etwas an dem Aggregat des Britten kaputt gegangen sein. Denn plötzlich konnte der Ungar Bodor Turner locker hinter sich halten und einen beeindruckenden Vorsprung herausfahren. Turner kam auf Platz 2. So hieß es am Ende Bodor vor Turner, auf Platz drei Kosut. Auf den vierten Platz kam Andreas Otto, der mit österreichischer Lizenz startet. So wurde Steffen Tempelhahn auf Platz 5 bester für Deutschland startender Fahrer. Dahinter Graeff und Jörg Feske. Ingo Hepner trainierte am Freitag, trat aber am Sonntag erst gar nicht an.

Formel 350 in Bitterfeld

Es ging für René Behncke darum sich den ersten Europameistertitel in der Formel 350 zu sichern. Auch er legte gleich am Sonntagmorgen eine „Show“ hin auf die wohl vor allem sein Team gerne verzichtet hätte. Behncke bekam bei glattem Wasser eine Windböe und flog gen Himmel mit dem Boot. Den Restart einige Stunden später konnte Behncke für sich entscheiden. Er durfte mitfahren da bereits vor seinem Abflug das Rennen mit roten Fahnen als unterbrochen signalisiert wurde. Was war vorher passiert? Holger Hofmann kam in die Fahrspur von David Loukotka und drehte sich ein. Dies sah spektakulär aus und man ging somit auf Nummer sicher um die Sicherheit Hofmanns zu klären. Der Restart zeigte einen Behncke in Hochform. Die Crew startete und setzte perfekt den Motor ins Wasser. Dann zeigte sich im ersten Lauf das mit David Louktoka zu rechnen sein muss! Er konnte den Amerikaner Aderholdt (mit tschechischer Lizenz) auf den dritten Platz verweisen. Dies gelang ihm jedoch nur in Lauf eins. Im zweiten und dritten Lauf waren alle 7 Plätze gleich vergeben und spiegelten das Endresultat dar. Behncke vor Aderholdt, gefolgt von Loukotka vor Kosut. Andreas Otto kam auf Position fünf und zweitbester deutscher Lizenzfahrer wurde Probst vor Gleinert und Fromm. Somit hat sich das Demmler-Racing Team zusammen mit René Behncke in Bitterfeld den Europameistertitel der Klasse bis 350 ccm gesichert. Glückwunsch!

Formel R-1000 in Bitterfeld

Es ging um weitere Europameisterschaftspunkte in dieser Klasse. Das Finale soll in Berlin stattfinden. Die Frage war, kann Heibuch die Leistung aus Bitterfeld bestätigen oder musste er Gerbert wie in den Rennen zuvor ziehen lassen? Kay Kaschube zeigte das der Kurs in Bitterfeld dem Eigenbauboot sehr entgegen kommt. Kaschube konnte das Boot auf Tempo halten und die Wenden direkt anfahren. Altmeister Reinhard Gerbert fuhr die Wenden ein wenig runder um das Tempo zu halten. Dies sorgte dafür dass ein spannender Zweikampf in den ersten drei Läufen zwischen Kaschube und Gerbert entbrannte. Beide schenkten sich im dritten Lauf nichts und knallten die Tür jeweils für den anderen zu. Am Ende hatte aber immer Kaschube die Nase vorn. Auf Platz zwei kam Gerbert und drei Marcel Löffler. Die Leistung somit nicht bestätigen konnte Peter Heibuch. Dieser wird aber bestimmt schon tüftelnd wieder in der Garage stehen. Mario Alex fuhr sein R-1000 Debüt in Bitterfeld. Der 250iger Fahrer hatte mit seinem Aggregat Probleme und konnte mit diesem nicht an den Start gehen. Vereinskollege Andreas Schulze lieh ihm sein Ersatzboot. Alex kam vor dem einzigen ausländischen Fahrer Jim Noone aus Großbritannien auf Platz 5 ins Ziel.

Formel 500 in Bitterfeld

Rossi oder Jung? Es gab nach Kriebstein keine andere Option mehr. Die Vorfreude war riesig, auch bei Fahrern die in anderen Klassen starteten. Und so startete der erste Lauf. Vorneweg Marian Jung, direkt dahinter Robert Hencz, Attila Havas und Guiseppe Rossi. Aufgrund eines Rennunfalls zwischen Anton Rosenleitner und Nikolay Surkov sank Rosenleitners Boot. Die Folge: Rennabbruch! Der Restart zeigte wieder dasselbe Bild. Jung vorne weg. Doch dann viel Rossi gleich beim Start aus. Dafür konnte sich Havas hinter Jung festsetzen und dort bis zur schwarz-weiß karierten Fahne durch fahren. Hinter Havas fand Erko Aabrams ins Ziel. Lauf zwei versprach also Brisanz, da zu dem Duo an der Spitze jetzt Havas scheinbar aufschloss. Rossi zeigte beim Kampf um die Spitze wieder das ein Fehler von Marian gereicht hätte und der Italiener wäre vorn gewesen. Doch Jung zeigte wiederholt keinen Fehler. Auch nicht im dritten Lauf. Am Ende hieß es Jung vor Havas und Rossi. Bester Deutscher wurde Holger Kluge vom Klebwerk-Racing-Team. Neueinsteiger in dieser Klasse, Roman Schnaider, muss sich erst an Boot und Material gewöhnen. Ein Umstieg vom liegenden in das sitzende Lager ist eben nicht einfach.


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Samstag in Kriebstein
Sonntag in Kriebstein

Samstag in Bitterfeld
Sonntag in Bitterfeld

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Thema: Emotionales Wochenende in Dessau
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15.07.2014 20:12 Forum: News


Thema: Emotionales Wochenende in Dessau
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Emotionales Wochenende in Dessau 14.07.2014 15:11 Forum: News


49. Motorbootrennen Dessau

Was war das für ein Wochenende in Dessau? Packende Zweikämpfe, Fahrfehler, Startprobleme und Gedenkminuten.









OSY-400

So startete das OSY Training mit einer Gedenkminute & Aktion der deutschen Fahrer auf dem Wasser. Es wurde dem vor zwei Wochen verstorbenen Ravio Peetsman aus Estland gedacht. Er verunglückte bei der Weltmeisterschaft der OSY-400 in Chodziez.
Während des Zeittrainings bahnte sich für Dessau eine Sensation an. Der in dieser Saison zurück gekehrte OSY-Pilot Thiemo Wende fuhr auf die heiß begehrte Pole-Position. Diese Position konnte Wende in Lauf eins und zwei halten! Dahinter tobte der Kampf um den 2. Platz zwischen dem Brandenburger Björn Wiesener und Alexander Graeff. Am Ende konnte sich in beiden Läufen Graeff vor Wiesener durchsetzen. „Wir haben einiges am Boot verändert und anscheinend dabei zu viel verstellt. Uns fehlt das Tempo“ so Graeff. Im dritten Lauf konnte Wende den Traben-Trarbacher Graeff nicht mehr halten. Hier fand man dann endlich den ersehnten Top Speed wieder. Thiemo musste somit nur Wiesener hinter sich halten, was ihm auch gelang. Dem Feld fuhr der Dessauer Christian Stieler hinterher. „Ich bin einfach mit meinem Gespann zu schwer um vorne mitmischen zu können“ resümierte Stieler. Deutschermeister 2014 ist somit Alexander Graeff. Wende sichert sich den Vizetitel.


Formel R-1000

„Unser Problem bleibt der Start!“. Team Kaschube hat den Speed um Gerbert anzugreifen, dennoch kommen sie an dem Berliner nicht vorbei! Er fuhr in allen drei Läufen vorne weg und sicherte sich somit den Tagessieg beim 49. Motorbootrennen in Dessau. Gerbert hatte im Zeittraining noch einen kapitalen Motorschaden. Man entschloss sich schnell nachhause nach Berlin zu fahren und Pünktlich zwei Stunden später mit dem neuen Aggregat ohne vorher zu Testen am Rennen teilnehmen zu wollen. Das Endresultat ist bekannt. Hinter Gerbert liefen packende Zweikämpfe um Positionen. Lars Katzorke konnte Udo Kaschube und Andreas Schulze im ersten Lauf nicht hinter sich halten. Kaschube und Schulze zeigten in allen 3 Läufen dass sie richtige Racer sind. Beide blieben jedoch sportlich Fair, auch wenn es gelegentlich richtig eng wurde. Im zweiten und dritten Lauf konnte Katzorke die beiden hinter sich lassen und fuhr souverän auf Platz 2 in beiden Läufen. Schulze konnte sich nur einmal gegen Kaschube im zweiten Lauf durchsetzen. Andreas Lodahl wurde im dritten Lauf dann auf seiner Heimstrecke disqualifiziert, da er eine Boje wieder auffädelte. Hierbei stand er laut Rennleitung kurz gegen den Kurs und bekam damit die Strafe. Peter Heibuch hatte ebenso sein tun Lodahl hinter sich zu halten. Dies gelang ihm im ersten Lauf nicht. Heibuch sucht weiterhin das Tempo der Spitze. Patrick Zdralek und Marcel Löffler mussten auf Grund von Motorenschäden die Segel streichen. Endergebnis: Gerbert vor Katzorke, dahinter Kaschube, auf 4 Schulze, gefolgt von Heibuch und Lodahl.

O-350

Der neue Deutsche Meister stand bereits vor dem Rennen fest! Udo Mitscher ist der deutsche Meister 2014 der Klasse O bis 350 ccm. Er reiste auch gar nicht erst an. Der einzige, der Mitscher den Titel streitig hätte machen können hieß Jörg Gleinert. Dieser brach sich seinen linken Ellenbogen und konnte somit nicht mehr in die Gaszange greifen. Action war dennoch geboten in dieser Klasse und das nicht zu knapp. René Behncke, mit dem Demmler Racing Team, wollte sich verabschieden. Dies gelang dem Dessauer und seinem Team natürlich bravourös und mit sehr viel Spannung.
War es die Aufregung beim Team oder der Technik? Wir wissen es nicht. René kam bei allen drei Läufen einfach nicht vom Start weg. Grund: der Motor sprang nicht an. Im ersten Lauf sorgte jedoch der Dessauer Mario Alex und der Erfahrene, für Österreich startende, Andreas Otto für die Szene bei den Zuschauern. Mario Alex ist bei der unteren Wende ausgefallen, stehend im Boot und winkend zu Stefan Probst. Dieser sieht ihn rechtzeitig und kann noch ausweichen. Otto dagegen nicht. Er korrigiert zwar, doch trifft das Boot von Alex vorne links. Otto fuhr noch Richtung Ufer und sein Boot sank. Die rechte Tatze war nach der Kollision offen.



Mario Alex war generell vom Pech verfolgt. Er viel immer in der letzten Runde, nach der letzten Wende aus! Das Team rund um den Dessauer sucht den Fehler. Er zeigte jedoch dass er schnell ist. Er war immer hinter Behncke und vor Fromm. Letzterer profitierte beim Heimrennen vom Ausfall Mario Alex und den Startproblemen von Behncke im zweiten Lauf. René musste hier mit einer Runde Rückstand eine Aufholjagd starten. Der zehnfache Weltmeister zeigte wo der Unterschied im Tempo und Fahrweise liegen kann. Probst profitierte ebenfalls von den Ausfällen von Alex und sicherte sich damit den dritten Platz hinter Fromm. Auf Platz vier kam Ingo Hepner, auf fünf Steffen Tempelhahn.
Holger Hofmann schaffte es irgendwie im ersten Lauf zu nah an das Ufer zu kommen und erwischte einen Stein, welcher ihm dann die komplette untere rechte Seite aufriss. Somit konnte Hofmann an diesem Wochenende nicht mehr eingreifen.
Er signalisierte uns, dass er jedoch in 3 Wochen in Kriebstein wieder mit am Start stehen möchte. Wir hoffen für den Dessauer, dass ihm das gelingt!


Vor der Mittagspause am Sonntag wurde den verstorbenen Piloten Peter Hänsel (verstarb vor 20 Jahren in Dessau) und Andreas Kostecki gedacht. Hierfür fuhr MBC-Elbe-Dessau e.V. Clubchef Andreas Schulze auf die Strecke und auf der Höhe vom Start / Zielturm wurden mittels einem Blumengruß im Wasser eine Gedenkminute eingelegt. Dann startete er den Motor und fuhr zurück ins Fahrerlager.

Thema: Jedovnice: Die Überraschungen auf Platz drei
Flom

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Jedovnice: Die Überraschungen auf Platz drei 05.06.2014 20:01 Forum: News


O-350

Das Motorbootrennen in Jedovnice ist das zweite Rennen nach dem Wiedereinstieg von Ingo Hepner. Der MBC-Elbe-Dessau e.V. Pilot fuhr bei seinem zweiten Rennen auf Rang 3, vor Kosut und Mitscher. „Ich freue mich natürlich riesig über den dritten Platz. Ich hätte nicht gedacht das es so läuft nach dem Wiedereinstieg.“
In Traben-Trarbach stoppte den Berliner noch ein Motorschaden. „Aber der Topspeed war gut und ich musste mir etwas einfallen lassen“, so Hepner. Er entschied sich am Ende dafür dem Motor nicht seine volle Leistung abzuverlangen. Lieber etwas langsamer, aber dafür das karierte Tuch sehen. Die Fitness ist noch nicht ganz so da. „Ich muss ja auch erst mal wieder einige Male fahren um wieder rein zu kommen“ gibt er sich selbst bewusst. Auch verhält sich das Boot anders als damals. „Ich bin aber sehr zufrieden und bereue es nicht, wieder angefangen zu haben.“ Auch über seinen Verein hat der Pilot nur lobende Worte. „Es macht halt wirklich Spaß in diesem Club, da alle sehr hilfsbereit sind. Ich nehme an das es in jedem Verein so ist aber ich war damals schon dort und habe das Gefühl das ich auch gern wieder aufgenommen bin.“ Ob der Tüftler dieses Resultat bestätigen kann, werden wir beim nächsten Lau zur IDM in Dessau sehen.
Für einen anderen Dessauer lief es dagegen wiederholt schlecht. 2ter Motorschaden bei Sven Fromm. Somit konnte er nicht mehr eingreifen. Udo Mitscher bestätigte seine Top Form auch in Jedovnice. Es scheint so, als wäre der Geheimtipp Titelaspirant auf den deutschen Meistertitel. Er musste sich dem Slowaken Michal Kosut geschlagen geben. Mario Alex kam auf den undankbaren vierten Platz.

Formel R-1000

Die Formel R-1000 war bis Platz 5 am Ende in deutscher Hand. Erst Jim Noone kann als einziger internationaler Starter diese Dominanz brechen. Auf Platz eins kam, ohne Probleme so möchte man meinen, Kay Kaschube. Jedoch auf den Ergebnislisten zeigt sich bei Lauf 3 ein DNF (Did not finish). „Wir haben in der Aufwärmungsrunde zum dritten Lauf gemerkt das was am Motor nicht ganz stimmte“. So blieb dem Team ein weiterer Motorschaden erspart. „besser spät gemerkt als gar nicht“ meinte Kaschube dazu abschließend.“. Der zweite Platz ging an den Altmeister Reinhard Gerbert. Er bewies ja bereits in Traben-Trarbach das es für das Kaschube-Racing-Team dieses Jahr nicht ganz so einfach wird. Auf Platz drei fanden wir wieder eine Überraschung. Marcel Löffler pilotiert das letztjährige Boot von Udo Schütte und scheint damit bestens klar zu kommen. So konnte Löffler in Lauf 3 sogar einen Sieg einfahren. Auch hielt er Peter Heibuch in allen Läufen hinter sich.
Bei Patrick Zdralek sieht es dieses Jahr wohl nicht so gut aus. In den ersten beiden Rennen der Saison hatte dieser nur Probleme. Auch dieses Mal hatte er aufgrund von technischen Defekten Probleme und konnte somit nicht ins Geschehen eingreifen.



O-500

In Jedovnice wurde auch der Europameister der Klasse O-700 gesucht und gefunden. Der Demmler-Racing Pilot Marian Jung konnte sich vor Attila Havas und Guiseppe Rossi halten. Der Weltmeister der Klasse O-500 kam nur auf Platz vier.

GT-15

Der Weltmeister in der GT-15 wurde ohne deutsche Beteiligung vergeben. Hier gewann der Estländer Gregor Eevardi vor seinem Landsmann Rene Suuk und Stefan Arand. Diese estländische Dominanz konnte erst der Engländer Ben Jelf, auf Platz 4 liegend, brechen.
Thema: 33. Motorbootrennen Traben-Trarbach
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33. Motorbootrennen Traben-Trarbach 27.05.2014 14:04 Forum: News


Das 33‘zigste Motorbootrennen in Traben-Trarbach ist Geschichte. Nach 18-jähriger Pause des Motorbootrennsportes dröhnten so nun am 24.05.2014 um 9:45 Uhr wieder die ersten Motoren auf der Mosel. Die Veranstaltung war, um es vorweg zu nehmen, ein voller Erfolg. Die Saison begann dieses Jahr (im Vergleich zu den Vorjahren) später in Deutschland und so schien es, waren einige heiß auf den ersten Schlagabtausch in der Saison.






Formel ADAC-Motorboot-Cup

Die Formel ADAC ging mit drei neuen Startern in die Saison. Und diese zeigten gleich das man mit ihnen rechnen muss. So flog ein Schweizer aus Füllinsdorf im Sprintrennen direkt auf den zweiten Platz. René Schilke musste sich hier nur Sascha Schäfer geschlagen geben. Schäfer zeigte bereits in einigen Rennen im letzten Jahr das er großes vor hat. Der Favorit hingegen enttäuschte ein klein wenig. Maximilian Stilz aus Kernen musste mit technischen Problemen leider im Sprint- und später im Hauptrennen anderen Fahrern von hinten zu sehen. „Am Motor liegt es nicht, wir denken das wir was gefunden haben und werden das bis Brodenbach geändert haben“ so Stilz. Im ersten Sprintrennen fiel an der oberen Wende einfach der Motor aus. Mit sehr vielen Problemen hatte auch Isabell Weber zu kämpfen. Hier gab es auch Probleme am Motor. Im Hauptrennen war sie zwar immer noch deutlich langsamer als der Rest des Feldes, aber sie schien dann schneller zu fahren als noch in den Sprintrennen.
Im Hauptrennen überraschte der Dresdner Christian Tietz mit einem souveränen zweiten Platz. Im Sprintrennen hatte er noch das Problem, dass der Motor sich einfach in den Sicherheitsmodus umgestellt hatte.

OSY-400

Die OSY-400 war leider nur mit 5 Fahrern vertreten. Hier gab es zwei Wiedereinsteiger. Christian Stieler und Thiemo Wende. Wobei Wende deutlich machte dass er nicht nur einfach mitfahren möchte. Er kämpfte zeitweise im 1. und 2. Lauf mit Wiesener um den zweiten Platz. In Lauf eins konnte Wende das Rennen der Beiden für sich gewinnen. Doch der Routinier aus Brandenburg zeigte dem Dessauer dann in Lauf zwei und drei das er schneller ist. Dies ist aber laut Wende auch nicht überraschend. „Ich konnte nur mit 3/4 Gas fahren. Voll ging gar nicht“, so Wende. Somit sah man das erste Rennen als „Training“. „Dank Max Nollert (Sponsor Imperial Fishing - Anmerkung der Redaktion) kamen auch die Propeller noch rechtzeitig und das war schon sehr eng“. Vorne, auf Platz 1, hat der Lokalmatador Alexander Graeff nichts anbrennen lassen. Sieger in allen drei Läufen und damit Tagesbester.

Christian Stieler hatte dieses Wochenende Pech an seinem Propeller kleben. „Erst die Sache mit dem Schleppen im Training und dann in Lauf drei das Loch im Rumpf.“ Was war passiert im Training ? Stieler fiel dort aus und musste zurück geschleppt werden. Dabei war wohl der Jetski-Schleppbootfahrer zu enthusiastisch und fuhr zu schnell los. Drückte damit den Rumpf vorne nach unten und kippte Boot und Fahrer kurzerhand in die Mosel. Im dritten Lauf sorgte der Dessauer dann für einen Rennabbruch. Sein Boot sank langsam und so blieb Stieler wieder nur der Sprung in die Mosel.

Formel ADAC-Masters

Ganz überraschend stand für uns ein Mike Szymura plötzlich in Traben-Trarbach. Vor kurzem erklärte uns der Berliner noch das er nur in Brodenbach und Berlin starten wolle und nun fährt er doch die ganze Saison mit. Mike zeigte sich „beeindruckt von der Strecke und der Stadt“. Auch der Kurs sei gut gewesen und ähnlich wie Brodenbach. „Wir hatten Super-Material und ein Super-Setup“ so der angehende Bäcker. Das zeigte er auch auf dem Wasser. Tagessieg bei den Sprintrennen und beim Hauptrennen. Jedoch musste er sich in jeweils einem der Rennen Nikita Lijcs aus Lettland geschlagen geben. Lijcs holte am Ende den 2‘ten Platz bei beiden Rennen. Platz 3 und 4 waren auch deutlich vergeben, jedoch in unterschiedlichen Reihenfolgen. Uwe Brettschneider und Rückkehrer Patrick Wiese zeigten wie faires Racing aussehen kann. Während Wiese im Sprintrennen auf Position 4 kam, konnte sich Brettschneider im Hauptrennen diesen sichern. Umsteiger Kevin Köpcke und Kim Lauscher zeigten sich erstaunt über die doch härtere Gangart in dieser Klasse. „Hier muss man mehr kämpfen“ sagte Köpcke. Beide lieferten sich spannende Zweikämpfe.


Formel R-1000

In der Formel R-1000 zeigte einer das er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Reinhard Gerbert zeigte in seinem umlackierten Boot, dass Udo und Kay Kaschube dieses Jahr nichts geschenkt bekommen. Der Berliner fuhr einzig und allein im ersten Lauf dem aus Mittenwalde kommenden Team hinterher. Auch ein Lars Katzorke bewies dass er das Tempo mitgehen könne. Hier zeichnet sich ein spannender Kampf um den Deutschen- sowie Europameistertitel ab. Kaschube‘s wurden am Ende jedoch vom eigenen Motor in Lauf 3 gestoppt. Somit hieß es am Ende Gerbert vor Kaschube vor Heibuch. Da auch Katzorke in Lauf drei stehen blieb, holte er sich den vierten Platz. Auch mit Problemen behaftet war Patrick Zdralek und Udo Schütte. Zdralek konnte erst ab Lauf 2 eingreifen und Punkte sammeln. Da war sein Freund Marcel Löffler aber konstant über das Wochenende und sicherte sich somit den 5‘ten Platz.

O-350

Für Dessau war das Wochenende nichts in der O-350 ccm Klasse. Sven Fromm ist angereist und konnte bereits nach den ersten Training wieder einpacken. Irreparabler Motorschaden. Falk Oertel, der Dresdener, fiel in Lauf eins aus und konnte dann ebenso einpacken. Mario Alex hatte mit dem Fischer-Motor auch noch seine liebe Mühe, ist aber zuversichtlich die Probleme im nächsten Rennen in den Griff zu bekommen. Ingo Hepner sah auch keine Zielflagge. Der Berliner schaffte es gleich zweimal den Motor fest zu bekommen. Allerdings im zweiten Lauf bekam er eine Dusche vom vor ihm fahrenden Steffen Tempelhahn. Die Dusche war dann der Auslöser für den zweiten festen Motor. Dirk Kott bewies im Training und Zeittraining das er schnell war, doch leider sah er nur im zweiten Lauf das schwarz-weiß karierte Tuch. So konnten die Lokalmatadore das Rennen unter sich ausfahren. Alexander Graeff sicherte sich Platz drei. Wenn er in Lauf 2 nicht ausgefallen wäre, wäre mehr drin gewesen. Jörg Gleinert, der das Renngespann von seinem Vater Frank Gleinert pilotierte, sicherte sich den 2‘ten Platz und unangefochten auf Platz 1 fuhr Udo Mitscher. Er siegte in allen drei Läufen.

Die Veranstaltung kam auch sehr gut bei den Zuschauern an. So konnte man beobachten wie Grills neben der Rennstrecke aufgebaut und befeuert wurden. Auch hörte man oft die Großen in Erinnerungen an alte Zeiten schwelgen. „Früher war das hier ja öfters und ich war immer dabei“. Die Kleinen hingegen fragten häufiger „Mama, ist das jetzt jedes Jahr?“. Es schien allen Altersklassen gefallen zu haben. Auch viele Fahrer zeigten sich von der Umgebung, sowie Organisation beeindruckt. Diese Traditionsveranstaltung sollte der Gewerbeverein aus Traben-Trarbach wieder zu etablieren versuchen. Nicht zuletzt, so konnte man auch in einigen Gesprächen heraushören, würden sich auch die Hoteliers der Umgebung freuen.
Auch wurde sich über das Formel 2 Boot von Nick Bisterfeld gefreut. Dieser spulte ein paar Demorunden in Traben-Trarbach für die Zuschauer ab.




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Thema: David Loutkotka in der IDM O-350
Flom

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David Loutkotka in der IDM O-350 22.05.2014 11:16 Forum: Berichte


Ein Tscheche macht die Internationale Deutsche Meisterschaft unsicher und hofft auf spannende Rennen. Wir sprachen kurz vor Traben-Trarbach mit David Loukotka.


MotorbootWelt.de: Warum fährst du in der Internationalen Deutschen Meisterschaft mit?
David Loukotka: Es ist die Qualität der Meisterschaft mit guten und schnellen Fahrern. Die Atmosphäre ist freundlich und ich mag es, jedes Wochenende zu fahren.

MotorbootWelt.de: 14 Fahrer sind für Traben- Trarbach gemeldet. Wer könnte der größte Herausforderer werden?
David: Ich denke, in dieser Saison sind Dirk Kott , Sven Fromm und Udo Mitscher sehr schnell. Aber alle Fahrer haben die Chance zu gewinnen.

MotorbootWelt.de: Welche Rennstrecke ist die Beste für dich in der IDM und Formel in Deutschland?
David: In Deutschland ist mein Lieblingsrennen natürlich Kriebstein und Bitterfeld . Traben-Trarbach wird bestimmt auch ein schöner Rennkurs. Aber der beste Rennkurs war für mich Lauffen. Leider wird dort kein Rennen organisiert. Prinzipiell mag ich alles, wo ein Rennen ist.

MotorbootWelt.de: Was ist so gut in Kriebstein?
David: Kleine Wellen, kein großer See. Ich mag es. Bei einem großen See / großen Rennkurs ist es nur wichtig Höchstgeschwindigkeit fahren zu können. Bei einem richtigen Rennkurs musst du während dem Fahren nachdenken.



MotorbootWelt.de: Warum willst du allein in diesem Jahr fahren (ohne großem Team)?
David: Eine schwierige Frage. Ich denke, der wichtigste Grund ist, dass wir eine andere Vorstellung über die Zukunft haben. Für mich ist es wichtig dass alle Personen innerhalb des Teams das gleiche Gefühl haben. Motorbootrennsport ist Teamsport, ein guter Fahrer kann alleine nicht gewinnen und auch ein gutes Team kann ebenso ohne einen guten Fahrer nichts gewinnen.
Rennsport ist für mich Leidenschaft. Mein Leben! Es müssen alle Leute im Team das gleiche fühlen. Das ist für mich sehr wichtig. Alle Menschen müssen dieselben Träume haben und Freunde sein!

MotorbootWelt.de: Was sagst du zu dem neuen Helm-Reglement? Wir haben von einem kleineren Sichtfeld gehört für Proprider-Klassen.
David: Es ist wichtig sich darüber Gedanken zu machen. Viele Fahrer fahren mit schlechten Helmen. Aber die U.I.M. muss sagen welche Helme gut sind und welche nicht. Es reicht nicht nur zu sagen dass das nicht ausreichend ist.
Ich fahre bereits seit langer Zeit mit einem kleineren Sichtfeld und ich habe nie Probleme gehabt. Wichtig ist das der Helm eine gute Position am Kopf hat und nicht umherwackelt.

MotorbootWelt.de: Gibt es eine tschechische Meisterschaft?
David: Nein, haben wir nicht. Aber wir kleine Fahrer, haben den Dr. Popp Cup. Dieser Cup ist für alle Fahrer mit unterschiedlichen tschechischen Lizenzen ohne die Klasse zu berücksichtigen. Der Fahrer mit den meisten Punkten ist am Ende der Sieger. Ich hoffe, wir haben in der Zukunft wieder Champions aus Tschechien (International gesehen).

MotorbootWelt.de: Was sind deine Ziele am Ende dieser Saison.
David: Ich möchte vorne bleiben. Aber das ist ja normal für alle Fahrer und Teams.
Hauptsache wir bleiben Gesund, Glücklich und erleben ein gutes Gefühl bei allem. Als Fahrer wünsche ich mir natürlich einige Medaillen.
Thema: Favoriten für 2014
Flom

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Favoriten für 2014 06.05.2014 08:46 Forum: Berichte


Wer wird 2014 oben stehen? Um diese Frage zu klären, haben wir uns einige Aktive Fahrer und Helfer der letzten Jahre gegriffen und sie befragt. Wer ist euer Favorit 2014?

die Favoriten R-1000

Fangen wir mit der R-1000 an. Hier steht uns Holger Stoll bei Seite. „Favorit für dieses Jahr bleibt für mich das Kaschube-Boot (wer auch immer es fährt, Vater oder Sohn).“ Der größte Konkurrent der Kaschubes ist wohl Peter Heibuch. Aber auch Udo Schütte steht mit einem großen Fragezeichen auf dem Zettel des Berliners. „Er dürfte wohl wieder etwas modifiziert haben“. Gerbert sowie Katzorke haben auch Chancen vorne mit zu kämpfen. Stoll erinnert jedoch „Wie wir 2013 gesehen haben, kann aber auch ein Andreas Lodahl mit Beständigkeit wertvolle Punkte sammeln.“ Ähnliches gilt für Patrick Zdralek. Doch was baut Andreas Schulze? Er war letztes Jahr mit seiner neuen Antriebseinheit schnell, ohne Frage. „Die Kaschubes haben jedenfalls gezeigt, dass sie ihr Boot nicht nur auf den großen Rundkursen beherrschen“, so Holger Stoll.

Holger Stoll betreibt die Webseite Motorbootrennsport.de und ist seit 1989 Mechaniker bei Reinhard Gerbert. Er selbst war in der R-1000 2007 bis 2009 aktiv in einem Gerbert Boot. Seine besten Erfolge waren ein 3ter Platz 2007 und 2008 bei der Deutschen- und Europameisterschaft.

die Favoriten O-350

Die O-350 hat dieses Jahr leider nur 3 Rennen in der deutschen Meisterschaft. Doch für Christian Stieler, der die Klasse seit Jahren beobachtet ist klar „Udo Mitscher sollte deutscher Meister werden, wenn er alles zusammen bekommt.“ Mitscher, der eigentlich nie selber fahren wollte und nun in der 3ten Saison hinter der Gaszange ist. „Das ist mein voller Ernst“, versichert Stieler. Die größten Außenseiter-Chance setzt der Dessauer auf seinen Lanzmann Dirk Kott. „Er wird vorn mitmischen“. Doch für das erste Rennen in Traben-Trarbach rechnet Stieler mit einigen Überraschungen. „Die Gleinerts werden schnell sein! Die größte Unbekannte rechnet er in der O-350 Mario Alex zu. „Er startet mit dem Trombetta-Boot von René Behncke. Ob er gleich mit dem neuen Material klar kommt werden wir sehen.“

Christian Stieler hat bei René Behncke am OSY Motor geschraubt. Er ist seit einigen Jahren im Team 33 verwurzelt und steigt dieses Jahr wieder in die OSY Meisterschaft ein.

die Favoriten ADAC-Masters

Schauen wir zu der ADAC-Masters. Favoriten sind für Mike Szymura „dieses Jahr Kevin, Kim und Nikita. Der Kim hat ein Super-Boot von Alex (Scheller, Anmerkung der Redaktion). Er wird gute Karten haben. Auch dem deutschen Meister der ADAC-Cup Klasse gibt Mike große Chancen „der Kevin wird auch sehr stark sein.“ Ob jedoch Lauscher und Köpcke gleich mit der neuen Klasse klar kommen? Beide fahren 2014 ihre erste Saison in dieser Klasse. „Nikita hat das Boot vom Edgaras und wird ebenso stark sein.“ Am Ende zählt für Szymura nur eines: „ich hoffe es gewinnt ein Deutscher“. Szymura selbst wird in Brodenbach und Berlin dabei sein.

Mike Szymura hat eine erstaunliche Bilanz. 2009 Deutscher Meister in der T550, 2011 Deutscher Meister ADAC-Cup, 2012 Platz 3 in der Deutschen Meisterschaft. Letztes Jahr war wohl Szymura’s Traumjahr. Er bekam ein Cockpit in der F1H2o F4s Serie und gewann diese souverän. Ob er dies 2014 wiederholen und ausbauen kann? Szymura kratzt außerdem an einem F1 Cockpit, genaueres verrät der Berliner jedoch noch nicht.

die Favoriten ADAC Motorboot Cup

Manuel Saueressig beobachtet weiterhin die ADAC-Motorboot-Cup Serie und traut sich eine Prognose für 2014 zu. „Favorit ist für mich ganz Klar Maximilian Stilz! Er hat letztes Jahr schon bewiesen, dass er einen sauberen Fahrstil hat. Wenn er da weiter macht, wo er letztes Jahr aufgehört hat und sich selber keinen Druck macht, ist mit ihm ganz vorne zu rechnen. “ Eine wirkliche Außenseiter-Chance rechnet Manuel keinem so richtig zu. „Auf keinen Fall dürfen wir Sascha Schäfer unterschätzen. Ein sehr ruhiger Fahrer, der meiner Meinung nach große Konkurrenz für Max werden kann.“ Doch in der Cup-Serie gibt es ja auch Änderungen. „Die wichtigste Änderung meiner Meinung nach ist das Rennformat. Die Aufteilung der Sprintrennen in der ADAC Cup Klasse gefällt mir. Das dürfte die Wertung zum Sprintrennen spannender machen. Jedoch verstehe ich die Änderung zum Hauptrennen nicht. Was der ADAC mit den Sprintrennen richtig macht, zerstört er mit den Hauptrennen wieder. Anstatt 3 kurzen Rennen gibt es 2 vom längeren Format.“ Allerdings gibt Saueressig zu beachten dass die Fahrer ja sonst einmal mehr aufs Wasser müssten. „Von daher musste wohl ein Hauptrennen weg“ so Saueressig.

Manuel Saueressig fing in der ADAC-Cup Serie seine Rennboot Karriere an. Dort wurde er bereits im Zweiten Jahr 2010 zum Deutschen Meister und Stieg in die ADAC-Masters um. Hier gelang ihm ein wahres Meisterstück. Deutscher- und Europameister im ersten Jahr in der F4s bzw. ADAC-Masters Klasse. 2012 ist er Vizeeuropameister geworden. Seit 2013 fährt Saueressig in der Formel 2.

die Favoriten OSY-400

"Deutscher Meister ist schwierig". Thiemo Wende schaut in ein ungewisses Starterfeld. Jedoch "Zwerch (Alexander Graeff anmerk. der Redaktion) ist immer Schnell. Auch einen Björn Wiesener darf man nicht abschreiben, schon gar nicht wenn er sein Material richtig eingestellt bekommt." Wende wird dieses Jahr auch wieder in dieser Klasse an den Start gehen und hat sich mit Sicherheit auch selber auf den Zettel. Jedoch gibt sich der Dessauer da erst einmal vorsichtig. "Wir werden sehen wie es in Traben-Trarbach läuft." Dennoch sei unklar wer wo fahren wird und welche Fahrer des Vorjahres wieder an den Start gehen werden. Unser (MotorbootWelt.de) Geheimtipp in dieser Klasse ist Adrian Bernd. Er könnte wieder weit nach vorne fahren. Das Potential ist da. Doch auch Wende Weiß "es gibt viele unbekannte, es ist quasi wie mit dem Helm Reglement alle reden, aber keiner Weiß was festes." Das Helm Reglement ist inzwischen geklärt. Und schon bald mit wem man 2014 rechnen muss.

Thiemo Wende steigt dieses Jahr nach 3 Jahren Pause wieder ein. Zusammen mit dem Team und Bernd Olschimke geht er an den Start. Die Tests in Traben-Trarbach sind positiv und ohne weitere komplikationen verlaufen.
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